Saturday, 15 November 2008

Martin und die Gans

... heute mal auf Deutsch. Scheinbar habe ich noch (?!)nicht wirklich ein internationales Publikum auf mich aufmerksam machen können, so dass ein kleiner sprachlicher Wechsel meine nicht zahlreichen Leser, aus Schottland oder wo auch immer, nicht verstören sollte.

Gestern gabs meine erste - ja, ich betone ERSTE - Martinsgans. Schön traditionell im November, mit Klößen und Maronen (nein, "klassisch" ist's mit Rotkohl, ich weiß, aber Maronen und Gans sind ja mal eine fabelhafte Kombination!). Interessant fand ich auch die Variation mit einer total tollen Marzipansoße.
Es war toll. Keinen Abstrich zu machen, nur Positives zu berichten. Gans und Kölsch. Richtig zünftig.
Ich finde, und darum der Eintrag, dass ein traditionelles Gericht wirklich eine wunderbare Sache ist - nicht immer nur das Neue, Gesunde, Leichte, sondern auch mal einfach richtig deftig.
Ich denke Oktoberfestgängerinnen wissen was ich meine. Dort gibt's ja auch nicht gerade Nouvelle Cuisine. Aber das würde ja auch garnicht passen.

Ich fühle mich, dank Martin und der Gans, um eine Erfahrung deutscher Küchenkultur reicher. Erweiterung eines kulturellen Horizonts?
Ich würde sagen ja.

Und heute wird die Arbeit geschrieben.
Auf geht's.

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